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Veganes Hotel Nordsee

Veganes Hotel Nordsee

Vegans very welcome

Immer mehr Menschen entscheiden sich für einen vegetarischen oder veganen Lebensstil.

Warum? Manch' Einer sieht den gesundheitlichen Aspekt im Vordergrund, für den nächsten ist die Ernährung ein ökologisch-politisches Thema. Auch Yoga kann Motivation sein, auf tierische Lebensmittel und Produkte zu verzichten. Ein Eckpfeiler der Yogaphilosophie ist Ahimsa, die Gewaltlosigkeit sich selbst und anderen gegenüber. Viele Yogis interpretieren dieses Gebot auch als Gewaltlosigkeit gegenüber Tieren, woraus eine vegetarische bzw. vegane Ernährung resultiert.

Wir fassen das Prinzip der Gewaltlosigkeit für uns so auf:

Jeder Mensch ist bei uns willkommen. So, wie er ist. Wir bewerten und kategorisieren nicht, denn jeder ist auf einem anderen Teilabschnitt seines Weges unterwegs.

„Hier ist ein Vorschlag: Jeder sollte dort ein guter Mensch sein, wo er es sein kann. Die einen essen weniger Fleisch, die anderen haben immer ein offenes Ohr für ihre Freunde. Die einen essen nur bio, die anderen erziehen ihre Kinder zu angenehmen Menschen. Es muss gar nicht jeder alles richtig machen!“ Elisabeth Raether - gesehen im ZEITMAGAZIN.

Sagen wir ja: alles kann, nichts muss

Ein großer Anteil unseres Food-Angebots ist vegetarisch (aber eben nicht alles!) - wenn ein Veganer im Haus ist, kochen wir dieses Essen vegan und lassen wenn gewünscht auch das Ghee weg. Also bitte Bescheid sagen!!

 

Zimmer im Kubatzki

Auszug aus dem Tagebuch einer Veganerin, die es bei uns ganz gut „aushielt“

Mein erster Morgen im Kubatzki. Wache irgendwie tiefenentspannt auf- kein Rücken? nee- echt bequem diese metallfreien cocomat-Betten. Habe selten in Hotels auf solcher Qualität gepooft :-)

Kleine Stärkung vor’m Yoga muss sein, cruise beim Frühstücksbuffet längs— oh ja!

perfekt: hier warten frische Smoothies in hübschen Glasfläschchen auf unterzuckerte Gäste, wie mich.

Noch ein paar Mandeln auf die Faust und los geht’s.

Dörtes “Sorgenfrei Yoga” löst das Versprechen im Titel tatsächlich ein. Ich versuche ganz gebannt, all den detaillierten Anweisungen Folge zu leisten :Zeigefingergrundgelenk (äh was - wie wo?) in die Matte, Unterarme zueinander ziehen, Oberarme nach außen rotieren und Schultern weg von den Ohren - lass Deine Schlüsselbeine lächeln! Und vergesse alles um mich her…..

Anschließend habe ich mir mein Frühstück ehrenhaft verdient! Mal gucken, ob ich hier auch auf meine Kosten komme.

Die noch warmen Brötchen und das frische Brot duften herrlich. Und tatsächlich warten hier zwei vegane Brotaufstriche auf mich. Hausgemacht. Steht zumindest auf dem Porzellanschild.

Na, wenn das so ist, ich frag mal die Blonde an der Kaffeebar, wie der farbenprächtige Rote-Beete-Aufstrich gemacht wurde. Lisa (sie ist übrigens auch Yogalehrerin und zur Zeit vegan unterwegs) erklärt mir, dass alle Gemüseaufstriche mit langsam im Ofen geröstetem frischem Gemüse und gesunden Ölen zubereitet werden. hmmmm schmeckt man. Und das? ist Hummus! köstlich! Mit einer ordentlichen Prise Kreuzkümmel – ganz wie ich es mag.

Apropos Kaffee – hier habe ich die Qual der Wahl: Darf es ein Soja-, Mandel-, Hafer-, Reis- oder Kokosnuss-Cappuccino sein?

Der ayurvedische Grießbrei ist nicht nur himmlisch, sondern auch vegan. Extra für mich. Kein Witz. Sobald sich ein Veganer ankündigt, wird das Ghee in der Originalrezeptur durch ein pflanzliches Öl ersetzt- wobei es wohl Veganer gibt, die nur aus gesundheitlichen Gründen vegan sind und durchaus Ghee konsumieren- da durch das Klären der Butter das vermeintlich ungesunde Milcheiweiß entfernt würde….naja - jeder wie er meint ;-)

Die hauseigene Müsli-Mischung sieht auch toll aus in den kleinen Einweckgläsern, aber das muss bis morgen früh warten – ich bin pappsatt.

Veganer Yogaurlaub im Kubatzki

Also auf zum Deich, ein Verdauungsspaziergang in malerischer Atmosphäre leistet Abhilfe. Dieser Weitblick, die weiche Luft…..das alles hier scheint sich als ein herrlicher Ort für vegane Nordsee Lover mit Affinität zum Yogaurlaub entpuppen.

Zurück im Kubatzki mache ich mir einen Pukka Tee. Die gibt's den ganzen Tag kostenlos. So viel man mag. Sämtliche Tees - und hier stehen echt ne Menge Sorten rum - sind frei von Aromen: geht doch.

Nachdem ich mir ein Buch aus der liebevoll zusammengestellten mini Hausbibliothek gegriffen habe, lass ich mich neben meiner dampfenden Tasse auf den bequemen Sessel an der Fensterfront sinken. Wahnsinnig gemütlich. - Aber worauf sitze ich denn da? Ist das etwa... ein Schaffell?

Okay, das ist nicht gerade vegan.... Unschlüssig, ob ich mich gerade in einem Gewissenskonflikt befinde, rühre ich nachdenklich den Agavendicksaft in meinen Tee.

Was hat Dörte heute morgen gesagt? Du willst wissen, wie es Dir geht? Spür in Deinen Körper- seine Sprache funktioniert ohne Worte. Vielleicht findest du dort die Antwort. Okay, einen Versuch ist es wert.

Eigentlich fühle ich mich nur ganz entspannt. Meine Muskeln sind locker und in meiner Magengegend zieht sich auch nichts zusammen. Scheint also alles in Ordnung zu sein.

Das hier ist eben ein Hotel ohne Verbote und Dogmen- zum Dank für seine Toleranz trifft der Mensch hier auf eine bunte Mischung anderer und alle machen einen gechillten Eindruck.

Ich muss das Fell ja auch nicht aufessen. Ganz im Gegensatz zu meiner nächsten Entdeckung: Das Eis. Das heißt tatsächlich so..und ist fairtrade. Im Kubatzki-Freezer mitten im Wohnzimmer zähle ich sieben vegane Sorten. Noch dazu so ausgefallene wie Erdnussbutter-Schokosplit oder Green Smoothie Sorbet.

Und was ist mit ….Yoga?

Geht schon wieder los: Candlelight-Yoga mit der wunderbaren Lisa - und dann:

Abendessen!

Das Buffet ist vorwiegend vegan. Alle Speisen, die Milch oder Eier enthalten, sind extra gekennzeichnet. So easy komme ich selten durch den Urlaub. Und gesund. Und lecker:

würziges Ofengemüse, indisch angehauchtes Dal mit Kichererbsen, frischer grüner Salat, Couscous mit Granatapfel... einzig den Knoblauch Dip mit Joghurt muss ich stehen lassen.

Jeden Tag stehen zusätzlich zwei Hauptgerichte zur Auswahl. Eins mit Fleisch oder Fisch und natürlich eine vegetarisch/vegane Variante. Heute gibt es entweder Schweinesteak mit BBQ Sauce oder Polenta mit Röstgemüse.

Klingt schon mal nicht schlecht, wenn auch nicht so wahnsinnig spannend. Dieses Urteil muss ich aber revidieren, sobald der dampfende Teller vor mir steht. Die Polenta entpuppt sich als Polenta-Stampf; das Ofengemüse ist appetitlich darauf angerichtet.

Und dazu? Ein trockener Riesling aus Rheinhessen. Natürlich vegan. Vegans are welcome: for sure……

 

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